1999 reiste eine Touristengruppe nach Kathmandu. Auf dem Programm stand auch das größte Waisenhaus der Stadt. In diesem Heim leben Waisen, Halbwaisen sowie Kinder, die von ihren Eltern verlassen wurden. Den Besuchern wurde der kleine Prem vorgestellt. Er war ein aufgeweckter Junge, sodass man sofort entschied, seinen Schulbesuch in Form einer Patenschaft zu finanzieren.
2002 reiste eine ähnlich zusammengesetzte Gruppe abermals nach Nepal. Der Besuch bei Prem war selbstverständlich Teil des Programms. Man war beladen mit Geschenken für Prem und andere Kinder. Als die Gruppe die Verhältnisse des Waisenhauses sah, beschloss man spontan, Prem mit seinem Freund Santosh aus dem Waisenhaus zu holen und in einer Internatsschule unterzubringen. Beide Kinder waren sofort damit einverstanden.
Es war allen bewusst, damit eine langfristige Verpflichtung eingegangen zu sein. Diese musste auf ein solides Fundament gestellt werden. Lieselotte Künzel übernahm mit einigen Freunden die Aufgabe, einen entsprechenden Verein zu gründen, der am 18.06.2004 in das Vereinsregister eingetragen wurde.

